zuhause

•Januar 22, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

es gibt da dieses gefühl. ein gefühl von zuhause. es ist nicht zwingend mit einem ort verbunden. manchmal ist es einfach da. ich bin zufrieden. nein mehr als das. ich bin eins mit mir und meiner umwelt. es gibt nichts was anders sein sollte, nichts was diesen moment besser machen könnte.

ich kannte dieses gefühl lange nicht. ich musste erst weit von daheim weg gehen um mich und mein ganz persönliches zuhause zu finden. es gibt auch immer noch bange momente, selbstzweifel und tränen, aber es hat alles eine balance gefunden.

was ich damit sagen will? es geht mir gut. ich bin glücklich. und ich bin zuhause.

neue mitbewohner

•Januar 12, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

na längerem hin und her haben wir uns im november 3 allerliebste kleine mitbewohner zugelegt. 3 diven. weiber. vielfräße. kurz 3 kleine meerschweinchen. wie es sich für eine diva gehört sind sie alle ziemlich fotoscheu und es braucht viele anläufe um ein einigermaßen ordentliches bild zu bekommen. ich darf also vorstellen: B-Ko. das clevere schwein. das such-schwein. die arme sau, mit der wir schon zum doc mussten, weil es eine dicke backe hatte.

winterschlaf

•Januar 8, 2010 • 1 Kommentar

ja, ein wenig scheint hier im blog der winterschlaf ausgebrochen zu sein. dank einem kleinen stubbser von seiten des herrn spritkopf werde ich besserung geloben und hiermit zumindest ein lebenzeichen geben.
es ist ja nicht so als hätte ich nichts geschrieben, aber die artikel haben es einfach nicht bis zur veröffentlichung geschafft und werden wohl auf immer in den tiefen der entwürfe ihr dasein fristen. und es gab einen umzug und die damit verbunde abwesenheit einer dsl-leitung.
ach ja … wir wissen warum der teufel die schwiegermutter erschlagen hat.
nichts desto trotz wird neues kommen. wohl auch endlich der schweinereien-content. man kann gespannt sein. muss es aber nicht.

vertrauen

•November 9, 2009 • 1 Kommentar

vertrauen

was genau ist eigentlich vertrauen? mal ein definitionsversuch.

vertrauen ist ein elementares organisationsprinzip in zwischenmenschlichen austauschprozessen. [..] vertrauen kann definiert werden als eine „…freiwillige erbringung einer riskanten vorleistung unter verzicht auf explizite vertragliche
sicherungs- und kontrollmaßnahmen gegen opportunistisches verhalten in der erwartung, dass der vertrauensnehmer motiviert ist, freiwillig auf opportunistisches verhalten zu verzichten.”¹

an dieser definition fällt mir auf, dass vertrauen hier nichts ist, was im landläufigen sinne aufgebaut wird, sondern etwas, von dem man beschließt, dass man es hat. ich vertraue einem menschen in vorleistung und hoffe darauf, dass mein vertrauen nicht enttäuscht und bestenfalls sogar belohnt wird. so habe ich das auch mein leben lang gehalten. ich bin damit auf die nase gefallen und ich hatte auch viel glück.

die frage, die ich mir aber immer mal wieder stelle, ist: wie oft muss man enttäuscht werden, um zu erkennen, dass das vertrauen missbraucht wurde?

unser vertrauen wird immer mal wieder erschüttert. das vertrauen in die eltern, in die beste freundin, in den partner. das ist etwas mit dem wir wohl oder übel leben müssen. auch ich habe schon des öfteren das in mich gesetzte vertrauen nicht verdient. in meinem leben gibt es sowohl kleine notlügen, als auch große lügen. ich bin niemand, der menschen eine 2. chance verwehrt. wegen mir auch eine 3. die obige definition von vertrauen sagt aus, dass es freiwillig und ohne mögliche kontrolle in der erwartung von gegenseitigkeit gegeben wird. also muss man sich entscheiden trotz einer enttäuschung wieder zu vertrauen. so etwas wie den aufbau von vertrauen gibt es nach dieser definition nicht. man gibt es oder nicht.

wie soll man also das häufig genutzte “wiederaufbauen von vertrauen” nach enttäuschungen verstehen? ist es ein lernen, dass wenn ich vertraue, ich nicht zwingend enttäuscht werde? aber dann habe ich im ersten schritt ja schon vertraut. es muss also unterschiedliche abstufungen im vertrauen geben. vertraue ich jemandem weit genug, als dass er mich wirklich zum vereinbarten zeitpunkt zum kaffee trifft oder vertraue ich jemandem so weit, dass ich mich in sein auto setzte und entspannt einschlafen kann. vertraue ich, dass der partner ehrlich ist oder vertraue ich, dass die nachbarin wirklich im urlaub meine blumen nicht vergisst zu giessen.

sollte die nachbarin es vergessen, geht es den blumen nicht so gut und ich weiß im nächsten urlaub frage ich sie nicht wieder. ende der geschichte. ist der partner nicht ehrlich wird die situation schon komplexer. ist es eine kleine unbedeutende lüge, hatte er einen sturztrunkenen one-night-stand oder eine wochenlange affäre? was ist die angemessene reaktion?  wo ist der punkt, an dem man keinen weiteren vertrauensvorschuss mehr geben kann oder sollte?

¹ vgl http://schmengler.hoelterhoff.eu/anhang/Inhalt/Definitionen/Def_Vertrauen.pdf

stöckchen-lust

•November 9, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

ich glaube ja stöckchen sind völlig out, was mich nicht davon abhält mal wieder zu beweisen, dass ich anders bin als andere kinder.

Das Leben ist… ein drahtseilakt
Sterben müssen heißt… zu hoffen allen wichtigen menschen zu sagen was sie einem bedeuten
Menschen können… sehr verletzen
Menschen sollten… besser auf sich achten
Die Welt braucht… eine lösung für das energieproblem
Das Wichtigste im Leben ist… mit sich selbst glücklich zu sein
Unwichtig ist… was andere denken
Vergangenheit ist… nicht löschbar
Zukunft bedeutet… hoffnung
Zeit ist… unbedingt zu nutzen
Liebe ist… ein gefühl wie zuhause
Freunde haben ist… unverzichtbar
Glück ist… subjektiv
Gefühle sind… manchmal trügerisch
Konflikte bedeuten… fortschritt
Hoffnung ist… ein lächeln
Glauben können ist… vertrauen
Träume sind… kleine welten
Visionen sind… nötig
Veränderung bedeutet… leben
Stagnation bedeutet… tod
Ich brauche… liebe
Angst habe ich vor… einsamkeit
Mut bedeutet… die eigenen wünsche zu leben
Das Allerschwerste ist… die eigenen wünsche zu leben ohne andere zu verlieren
Es ist so leicht… nachzugeben
Verlieren bedeutet… dennoch weiter zu machen
Gewinnen heißt… dass man gespielt hat
Perfekt sein bedeutet… dass man keine person ist, die ich mögen würde
Versagen ist… eine essentielle erfahrung
Verlust ist… traurig
Schmerz ist… teil des lebens
Arbeiten bedeutet… bewegung
Geld bedeutet… sicherheit
Leistung ist… zu erbringen
Stärke ist… trotzdem zu lächeln
Phantasie kann… das leben verschönern
Kreativität ist… ein ventil
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen… werden nie glücklich mit dem ergebnis
Gesundheit für meine Lieben… wünscht sich doch jeder, oder?
Gerechtigkeit… ist schwer erreichbar
zufriedenheit …will ich erreichen.
die lippen …mag ich an mir besonders.
die hände …hasse ich an mir.

das fenster zum hof .. äh .. nee auto

•Oktober 3, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

babyautoda geht man früh, zu unchristlicher stunde zu seinem auto, um den neuen arbeitgeber mit der eigenen pünktlichkeit von der richtigkeit seiner entscheidung zu überzeugen und sieht schon auf den ersten blick, dass da was nicht stimmen kann. man war zwar schon etwas fertig beim abstellen des autos am vorabend, jedoch würde man sich erinnern, wenn man es noch durchwühlt hätte. oder? bestimmt!

also schließt man auf und beginnt immer noch verwundert das erste chaos zu beseitigen. irgendwann schaut man auf dieses kleine fach, in dem man kleingeld aufbewahren kann. und tatsächlich dort fehlen die 1,50 euro, die am vorabend definitiv noch da waren. jetzt schaut man sich mal vorsichtig um und stellt fest, dass die beifahrertür nicht abgeschlossen ist. zweifelnd am eigenen verstand macht man sie auf und schaut auf eine fensterdichtung, die dort im grass liegt. einen ungläubigen blick zum hinteren fenster später wird einem klar, was hier passiert ist. ein kleiner, mieser, höchstwahrscheinlich impotenter arsch (!) hat mein hinteres seitenfenster entfernt, um mir sage und schreibe 1,50 euro aus der kleingeldablage zu klauen. nicht mal mein schönes sony-radio wurde angerührt. auch wurden meine cds durchwühlt und aufgrund eines miesen musikgeschmacks (wessen lasse ich offen) zurückgelassen.

ich rufe also die 110 an und jammere ganz furchtbar.  der freund und helfer erklärt ich müsse zur polizeistation kommen. wo die denn in J. sei frage ich. man sagt mir die straße. die sagt mir nichts, da ich erst vor 2 monaten hier her gezogen bin. mit dem knappen hinweis, dass ich richtung krankenhaus müsse wendet man sich wichtigeren straftaten zu. der versuch den freund anzurufen, um zumindest die richtung zu erfahren in die man muss, scheitert an der badewanne. in dieser weilte er nämlich leider ohne sein handy. (wie kann man das denn bitte auch machen? *schimpf*)

nebenbei muss man auch dem arbeitgeber bescheid sagen, dass man am 2. tag erstmal verspätet auf arbeit erscheinen wird. dumm, wenn man die nummer nicht hat. warum sollte man auch. ein hoch auf die eigene dummheit! also die auskunft anrufen und nummer eruieren.  dort anrufen und feststellen, dass dort keiner arbeitet, ähm ran geht. also doch erst freund und helfer suchen. auf der irrfahrt in die FALSCHE richtung erreiche ich endlich auch meinen freund, der mich heil zur polizei leitet. dort angekommen erfahre ich, dass man auch dort noch nicht arbeitet. so ne halbe stunde würde es schon dauern. naja, ich hab ja zeit und will mir die gelegenheit meine erste anzeige zu erstatten nicht einfach so entgehen lassen. also warten und weiter den arbeitgeber anrufen. dem dann nach geschätzten 20 versuchen erklären, dass man bei der polizei ist, weil einem das auto aufgebrochen wurde und man später kommen wird. dann wollte ich zur beruhigung der nerven eine zigarette rauchen. und was passiert natürlich just in diesem moment. der freund und helfer erscheint um die anzeige aufzunehmen. also kippe wieder weg und losjammern.

die aussage, dass das zur zeit reihenweise vorkommt, beruhigt mich jetzt nur bedingt, aber immerhin habe ich eine anzeige wegen: (achtung zitat!) besonders schwerem fall des diebstahls in/aus kraftfahrzeigen, gestellt. man erinnere sich an die 1,50 euro.

nachdem das erledigt war stellte sich noch das problem, dass da ein verdammt großes loch in meinem auto war. als werbeopfer suchte ich also *peep*glass auf, um dieses loch verschwinden zu lassen. dort schaute man sich mit großen augen meine liebvoll eingesammelten einzelteile an und meinte, das müsse ja fast ein kollege gewesen sein, so professionell wie das ausgebaut wurde.

also glück im unglück. man konnte dichtring und scheibe wiederverwenden. der spass hat mich 40 euro und ein paar jahre lebenszeit gekostet. aber immerhin haben sie mein auto innen gesaugt und die fenster geputzt. mit 2 stunden verspätung erschien ich auf arbeit und habe mir jetzt einen anderen platz zum parken gesucht.

deutsch für anfänger

•September 20, 2009 • 2 Kommentare

gerade fiel mir ein dialog wieder ein, den ich einfach mal festhalten muss.

person a sagt einen nicht mehr überlieferten satz, der das wort “frühs” beinhaltet (sinngemäß: frühs bin ich immer elend müde).
person b: das wort frühs gibt es nicht.
a: warum sollte es das nicht geben?
b: weil es auch kein späts gibt.
a: aber es gibt abends.
b: ja es gibt schließlich auch morgens.

augen zu

•September 14, 2009 • 1 Kommentar

mieze-katzen-content

•September 2, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

mir wurde das herz gebrochen! sie war soooo verdammt zauberhaft und ich wollte sie doch unbedingt in meine tasche stecken und einfach mitnehmen. aber ich durfte nicht. die besitzerin wollte sie  nicht hergeben *hier bitte einen empörten verständnislosen blick denken*

das ist ja so fuchtbar gemein. wer könnte dieser kleinen schönheit denn schon widerstehen?

SteffisMiez1k

SteffisMiez2k

enttäuschung

•August 28, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

enttaeuschung

da verrennt man sich in die vorstellung “es muss doch einfach mal alles klappen”. und siehe da das leben kommt und rückt einem den kopf wieder grade. es klappt nicht. und nichts als wut und enttäuschung bleiben als fader beigeschmack zurück. die zu vielen zigaretten und auch alkohol wollen es einfach nicht besser machen. so bleibt nur weinen, aufstehen und weiter machen. wieder anlauf nehmen und eben beim zweiten mal den graben überspringen.